Die Überlebenden von Mogadischu
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Die Überlebenden von Mogadischu

Art.Nr.: 043628
Illustrator: Rupps, Martin
Verlag: Suhrkamp
ISBN: 9783518423417
Sprache: deutsch
Erscheinungsjahr: 2012
Erscheinungsort: Berlin
Typ: Buch
Schlagwörter: Landshut , Luftpiraterie , Geisel , Geschichte 1977 , Erlebnisbericht
Lagerbestand: 1

Zustand: Sehr gut
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Produktbeschreibung

1. Aufl., 280 S. ; 22 cm, Orig.-Pappband mit Schutzumschlag. Literaturangaben. Deutschland im Herbst: Palästinensische Terroristen bringen am 13. Oktober 1977 die Lufthansa-Maschine »Landshut« unter ihre Kontrolle. Bewaffnet mit Pistolen, Handgranaten und Sprengstoff, wollen sie die Freilassung inhaftierter RAF-Mitglieder erzwingen. Nach 106 Stunden, in denen die Geiseln Bedrohung und Todesangst ausstehen mussten, gelingt es der Spezialeinheit »Grenzschutzgruppe 9«, die Entführer auf dem Flughafen von Mogadischu zu überwältigen. Doch wie erlebten die 90 Frauen, Männer und Kinder ihre Geiselhaft? Was wurde aus ihnen, nachdem sie aus dem Blitzlicht der Weltöffentlichkeit verschwunden waren? Wie haben die Erlebnisse in der Maschine, in der Flugkapitän Jürgen Schumann vor aller Augen erschossen wurde, ihr weiteres Leben bestimmt? Martin Rupps erzählt erstmals die Geschichte der Überlebenden von Mogadischu, deren Bemühen um materielle Entschädigung zum Spießrutenlauf geriet. Er hat mit vielen Geiseln und mit Angehörigen gesprochen und zahlreiche bislang nicht zugängliche Unterlagen der Opfer, der Bundesregierung und der Lufthansa ausgewertet. Sein Buch berichtet von erfolgreichen und gescheiterten Bemühungen, das Trauma »Mogadischu« zu bewältigen - und von der Hilflosigkeit von Angehörigen, Ärzten und den staatlichen Behörden, mit den Opfern angemessen umzugehen. Rupps erzählt die bisher unbekannte Geschichte der »Landshut«-Entführung: persönlich und voller Abgründe. »Und wer hat schon fünf Tage und fünf Nächte rund um die Uhr einen Pistolenlauf, zwei Handgranaten und - bei den Ultimaten - zwei Sprengladungen vor Augen gehabt, brutale Misshandlungen von Frauen, Scheinexekutionen und die Erschießung eines mit erhobenen Händen knienden Menschen aus zwei Meter Entfernung miterlebt!« Karl Hanke, Passagier


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