Jatreum [Iatreum] Hippocraticum, continens narthecium medicinae veteris et novae : ex nobilioribus medicis, tam veteribus, quam recentioribus, iucunda verborum serie, iuxta ductum Aphorismorum Hippocratis, ita compositum, ut & aliarum facultatum studiis q
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Jatreum [Iatreum] Hippocraticum, continens narthecium medicinae veteris et novae : ex nobilioribus medicis, tam veteribus, quam recentioribus, iucunda verborum serie, iuxta ductum Aphorismorum Hippocratis, ita compositum, ut & aliarum facultatum studiis q

Art.Nr.: 039263
Illustrator: Hippocrates ; Johann Conrad Dieterich
Verlag: Balthasar. Kühnen
Sprache: latein
Erscheinungsjahr: 1661
Erscheinungsort: Ulm
Typ: Buch
Lagerbestand: 1

Zustand: Gut
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Produktbeschreibung

[2] Bl., 160 S., [1] Bl., 1555 S. Pergamenteinband der Zeit auf sechs Bünden mit Ziffernsignatur auf dem Rücken von alter Hand. Nachgedunkelt, hinterer Deckel fleckig, vorderer Deckel mit längerer Kratzspur und kleineren Wurmlöchlein. Seiten teilweise (wasser)fleckig, Vorsätze und Titelblatt mit Wurmfraß. Umlaufender Blauschnitt. Vgl. VD17. Eine erste Ausgabe beider Schriften erschien jeweils in Gießen 1655 respektive 1656. Johann Conrad Dieterich, in Butzbach als einer von drei Brüdern 1612 geboren und 1667 in Gießen verstorben, war ein Philologe, Archivar und Bibliothekar. In die Wirren des Dreißigjährigen Krieges hineingeboren besuchte er anfangs die Schule in Butzbach um später in Ulm aufs Gymnasium zu gehen, welches von seinem Onkel D. Conrad Dieterich geleitet wurde. Nach der Ernennung seines Vaters zum Superintendenten zu Gießen (zuvor Pastor in Butzbach), ging Joh. Conr. auf das Pädagogium in Marburg und danach alsbald auf die Universität daselbst. In Marburg studierte er ab 1627 mit Fleiß die Philosophie, Philologie und Theologie unter Anleitung von Theodor Vietor, Feuerborn, Steuber und Men. Hannecken. 1630 erfolgte ein Wechsel nach Straßburg wo er Joh. Schmidt, Dorchen, Notter und Dannhauer hörte sowie sich bei Bernegger in den schönen Wissenschaften übte. Von 1634 in Jena Major, Gerhard und Himmel hörend. Durch den Krieg sowie den Tod des Vaters kam er 1635 wieder zurück nach Gießen/Marburg. Inzwischen wechselte er vom Hauptfach Theologie zur Kultur der Griechischen und Orientalischen Sprachen, deren Altertümer und Historie. Vor allem seine schwache Stimme ist wohl ausschlaggebend den Beruf des Predigers nicht weiterzuverfolgen. Dissertation mit "De usu lectionis scriptorum profanorum in scriptura S." die er 1635 unter Johannis Michaelis Dilheri hielt. Im Anschluss folgten Reisen nach Holland (hier traf er Vossio, Barlaeo, Buxhornio, Heinsio und andere), blieb eine zeitlang in Leiden, Dänemark (Kopenhagen, Sora) und Preußen, vor allem Königsberg wo er die gelehrtesten Männer traf und deren Bibliotheken nutzte um sein Wissen zu vermehren. 1639 dann Magister in Jena und der Ruf an die Universität in Gießen, die sich in Marburg befand, den Platz Vietors einnehmend als Prof. des Griechischen. In dieser Zeit wandte sich Dieterich der Medizin zu und in Folge dieser Zuwendung illustrierte er die hier vorliegenden Aphorismos des Hippocratis und gab ein Iatrion hippocraticum (hier vorliegend als "Jatreum ...") heraus. Von 1646 war Dieterich in Marburg auch Prof. für Geschichte und Dekan der philosophischen Fakultät. Vom Haus Hessen-Darmstadt wird Dieterich zur Ordnung des Archivs nach Darmstadt gerufen. 1647 weilt er mit Erlaubnis in Hamburg um dort seine Bibliothek zu vermehren und solange zu bleiben bis der Hessenkrieg beendet ist. Kaum wenige Wochen dort, wird er als Vertreter des Domkapitels zu den Friedensverhandlungen nach Osnabrück entsendet (Westfälischer Frieden). Nach der Wiedereröffnung der Universität Gießen 1650 Professor des Griechischen und der Geschichte sowie Bibliothekar. Von 1656 an Rektor der Universität. Kurz vor seinem Tode übertrug ihm der Administrator des Erzbistums Magdeburg, Augustus, bei ansehnlichem Gehalt die Fortsetzung des "Originibus Saxonicis" von Fabricius. Der Tod verhinderte dies. Dieterich war die Hochachtung anderer ob seiner Leistung gewiß. Johann Christian Baron von Boineburg schrieb sogar Episteln an Dieterich, die 1703 bei Meelführer in Nürnberg veröffentlicht wurden ("Epistolae ad Jo. Conradum Dietericum"). In seiner Lebenszeit verfasste Dieterich zahlreiche philosophische und klassisch-philologische Schriften darunter die "Itineraria Livoniae" (1656)


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