Geschichte Deutschlands

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Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert

Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert

XII, 975, [38] S. ; 24 cm, Orig.-Pappband. Rheinisches Archiv ; 149. Für den mittelalterlichen Adel waren Heiraten ein selbstverständliches Instrument der Politik: Eheschließungen sicherten nicht nur den Fortbestand des Hauses, sondern dienten der Absicherung von Bündnissen und bereiteten über Mitgiften und Erbansprüche den Boden für territoriale Erwerbungen. Nicht zuletzt waren sie eine beliebte Maßnahme, um die Beilegung von Konflikten zu besiegeln. Der vorliegende Band zeichnet für das 12. Jahrhundert handbuchartig die Heiratsverbindungen von dreizehn Hochadelsfamilien nach (Staufer, Welfen, Babenberger, Zähringer, Brabanter, Limburger, Oberlothringer, Ludowinger, Wettiner, Andechs-Meranier, Wittelsbacher, steirische Otakare und Diepoldinger). Beleuchtet werden sowohl die Motive, die hinter den jeweiligen Eheschließungen standen, als auch die Hintergründe, die zum Scheitern von Heiratsprojekten führten. Dabei zeigt sich, wie sehr die verwandtschaftlichen Bindungen Wesen und politisches Handeln des Adels bestimmten und zur Kohärenz des Reiches beitrugen. Zudem legt das Buch die Unterschiede im Heiratsverhalten der einzelnen Familien offen und gibt Aufschluß über das politische Gewicht, das ihnen von anderen Adelshäusern beigemessen wurde. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag Imprint der BRILL Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, 33098 Paderborn, Deutschland Postanschrift: Robert-Bosch-Breite 10 37079 Göttingen Deutschland Telefon: +49 551 5084-300 Telefax: +49 551 5084-422 E-Mail: info@v-r.de
Autor: Weller, Tobias (Verfasser)
Verlag: Böhlau
ISBN: 9783412111045
Sprache: deutsch
Erscheinungsjahr: 2004
Erscheinungsort: Köln ; Weimar ; Wien
Typ: Buch
Zustand: Sehr gut
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Lieferzeit: 3-5 Tage
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Legalisierter Raub : die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus durch die Reichsfinanzverwaltung in Hessen

Legalisierter Raub : die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus durch die Reichsfinanzverwaltung in Hessen

745 S. : Ill. ; 22 cm, Orig.-Pappband. Wissenschaftliche Reihe des Fritz-Bauer-Instituts ; Bd. 10. Literaturverz. S. 73 - 736. Bis vor wenigen Jahren war kaum bekannt, in welcher Weise die Angehörigen der Reichsfinanzverwaltung an der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden beteiligt waren. Finanzbeamte trieben Sonderabgaben wie die "Reichsfluchtsteuer" und die "Judenvermögensabgabe" ein, nach der Deportation verwerteten sie das Eigentum der Ermordeten. Nach 1945 waren es oft dieselben Beamten, die in den Entschädigungsbehörden über die Anträge der Überlebenden und der Kinder der Opfer mit entschieden. In diesem Band werden erstmals die "Verwaltung und Verwertung jüdischen Eigentums" auf dem Gebiet des heutigen Hessen und die daran beteiligten staatlichen Stellen beschrieben: ein "organisierter Raubmord", von dem ein Großteil der deutschen Bevölkerung profitierte. Kontaktdaten des Herstellers: Campus Verlag GmbH Geschäftsführung Marianne Rübelmann Postanschrift Kurfürstenstr. 49 60486 Frankfurt/M. Telefon: +49 (0)69 97 65 16-0 Fax:+49 (0)69 976516-78 E-Mail: info(at)campus.de
Autor: Susanne Meinl ; Jutta Zwilling
Verlag: Campus-Verl.
ISBN: 3593376121
Sprache: deutsch
Erscheinungsjahr: 2005
Erscheinungsort: Frankfurt/Main ; New York
Typ: Buch
Zustand: Sehr gut
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